Aqua Dome Längenfeld, Aqua Pur Oetz – Wasser von unten und von oben!


Gestern habe ich mir für EUR 52.00 eine Ötztalcard für 3 Tage geleistet. Darin ist auch ein Eintritt in die Therme Aqua Dome in Längenfeld enthalten. Also fuhr ich mit dem Bus nach Längenfeld.

Die Schalen des Aqua Dome. Hat was kannibalisches!

Aus Wikipedia: Der Aqua Dome ist ein Thermalbad in Längenfeld in der Mitte des Ötztals, Tirol, Österreich. Jährlich werden ca. 350.000 Besucher gezählt. 

Der Thermendom hat die Form eines gläsernen Kristalls, dessen Funktion es ist, in der Außenfassade die umliegende Bergwelt zu spiegeln. In der Freilufttherme befinden sich drei kreisrunde Schalenbecken mit einem Durchmesser von 12 bis 16 Metern. Sie stehen auf hohen Stelzen und sind über einen beleuchteten und beheizten Glaskegel erreichbar. Bis auf die Soleschale, das Aktivbecken und die Kinderbecken ist das Wasser in allen Becken mit zehn Prozent Thermalwasser angereichert. Das gefasste Thermalwasser stammt aus Gletscherwasser, das durch Gesteinsschichten gefiltert wurde. Es fließt aus einer Tiefe von 1.865 Metern 40 Grad heiß in die Thermenbecken. Insgesamt verfügt das Aqua Dome über eine Wasserfläche von 2.200 Quadratmetern. Der Gesamtkomplex der Therme und des angeschlossenen Hotels ist nach Feng Shui ausgerichtet. 

Die Thermalquelle wurde erstmals 1830 wissenschaftlich untersucht. Das „mit schwefeligem Wasserstoffgas geschwängerte Wasser“ galt anschließend als das „wohl reinste unter den bisher bekannten Quellen“ (Originaltext). An der Quelle wurde neben einer kleinen Kapelle ein hölzernes Badegebäude mit Wannenhaus und einigen Zimmern errichtet. In einem Kessel wurde dort das 12 Grad warme Wasser weiter erwärmt und in Kübeln zu den Badewannen getragen. Am 5. November 1875 brannte dieses Bad ab. 

In der Folgezeit wechselte die Quelle mehrmals ihren Besitzer. 1893 begründeten Fremdenverkehrs-Pioniere das Kurbad Längenfeld. Der Berliner Architekt Wilhelm Walter plante das Gebäude im Stil des damals üblichen Historismus. Im Lauf der Jahre etablierte sich ein Kurhotel, das seine Gäste mit Heilbädern, Kaltwasserbehandlungen nach Sebastian Kneipp und Vincenz Prießnitz sowie Milchkuren behandelte. Aufgrund eines Entwässerungsprojekts versiegte die Quelle in den 1960er Jahren. Nachdem das Kurhotel geschlossen und 1980 abgerissen wurde, wurde die Bezeichnung Bad Längenfeld aufgegeben. 

1986 beschloss man, die Quelle wieder zu erschließen. Erste Probebohrungen brachten nicht den gewünschten Erfolg. Erst mit einer Tiefenbohrung 1997 auf 1.865 Meter wurden 68 Grad heißes Wasser für die wirtschaftliche Nutzung neu erschlossen. Zunächst wurde die Natrium-Chlorid-Sulfat-Schwefeltherme, die als Heilwasser anerkannt wurde, in einem Naturbad mit zwei kleinen Becken am Ortsrand genutzt. Als historische Erinnerung existiert in Sichtweite des Aqua Dome heute noch dieses Naturbad. 90 Prozent des Quellwassers werden jetzt in die Therme geleitet und dort fast allen Becken beigemischt. 

Das Aqua Dome ist der einzige Thermenbetrieb Tirols mit etwa 180 Mitarbeitern und überregionaler wirtschaftlicher Bedeutung als Freizeitbetrieb für die Tiroler Tourismuswirtschaft. Die Therme wird von der Firma Vamed betrieben – im Auftrag eines Gesellschafter-Konsortiums. Aqua Dome ist einer der größten Arbeitgeber im Tiroler Oberland.

Danach wollte ich eigentlich noch ein wenig wandern, d.h. bei der Rückfahrt wollte ich früher aus dem Bus aussteigen und zurücklaufen. Aber ich habe mein Handy im Bad ganz runtergefahren und musste beim Neustart den Pin-Code eingeben, den ich nicht dabei hatte. Deshalb fuhr ich halt nach Oetz zurück. Nachdem ich den Pin-Code eingegeben habe, bin ich dann noch vom Hotel aus laufen gegangen. Ich möchte nicht ohne „Backup“ irgendwo rumlaufen. Das Zvieri habe ich mir zuerst verdient!

min Zvieri

Um 17:00h hatte ich dann eine Ganzkörper-Massage – eine Wohltat welche mir richtig gut getan hat.

Nach der Massage hat es dann auch hier in Oetz „gseicht was es abe mag“, so wie es in Zürich schon länger wettert. Zum Nachtessen hat es dann natürlich auch geregnet. Brrhh! Zum Glück sind wir drin und haben ein Dach über dem Kopf.

Sicht ins Inntal am Morgen
Null-Sicht ins Inntal am Abend

Natürlich will ich niemandem mein Nachtessen vorenthalten. Die Vorspeise:

Eine feine Pilzsuppe mit Einlage
Gemischter Salat

Und die Hauptspeise

Ungarisch Gulasch mit Spätzli

Und zu guter Letzt das Dessert:

Schokopudding mit Krokant und Erdbeeren, Cappuccino

Und nun bin ich müde. Nicht vom Essen, vom Tag. Deshalb gehe ich früh zu Bett und geniesse die süssen Träume – und hoffe, dass morgen das Wetter wieder so wie heute ist, tagsüber mehr oder weniger schön, ab 17:00h darf es regnen.

Und wie Karl Valentin mal meinte:
Ich freue mich wenn es regnet – denn wenn ich mich nicht freue – regnet es auch!!

Und ganz wichtig: ich liebe meinen Ehemann!